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1Jun/070

Das Ende von Two Worlds

Two WorldsGleich zu Beginn, wer das Spiel noch nicht komplett durchgespielt hat soll das hier gar nicht lesen.

Wie bei den meisten Spielen ist man auch bei Two Worlds irgendwann einmal am Ende angekommen und wenn man so den gesamten Überblick über die Handlung hat sind entweder alle Fragen beantwortet oder eben doch nicht.

Nach einigen grossen Schlachten, mein Avatar gegen heerscharen von Orks, erfüllt man mit der Zeit auch die Aufgaben welche einen in die Tiefen des feindlichen Landes führen. Wie es mir, oder vielmehr, meinem Avatar erging gibt unter

Nachdem der Gon überschritten wurde, da man mit schwerer Rüstung doch recht schlecht schwimmen kann habe ich die einzige intakte Brücke genommen und am anderen Ende hat mich auch das erste Orklager erwartet. Dank 2 beschworenen Begleitern sowie des eigenen Blitzzaubers war der Kampf aber doch etwas einseitig. Das grösste Problem war schliesslich, wie man all die erbeuteten Items abtransportiert und was man damit überhaupt macht.
Meine Lösung des Problemes war Gold, Edelsteine sowie andere kleine (vorallem brauchbare und interessante) Items werden eingepackt, der Rest blieb liegen. In anbetracht meiner überlegenen Stärke verzichtete ich beim ersten Besuch in der Orkischen Hauptstadt auf die Tarnrüstung und schlug mich so bis zu der Stadt durch.

Bereits kurze Zeit später waren alle Teile des gesuchten Reliktes beisammen und so ging es zur Übergabe. Dass das Spiel nicht zu diesem Zeitpunkt fertig sein ist, wurde schnell klar. Die Schwester des Helden ist noch immer nicht frei und so zieht man gegen den Entführer direkt und nach kurzem Kampf (die Gegner sind einfach mit der Zeit zu einfach) steht man auch vor dem wirklich letzten Gegner.
Bei diesem Zeitpunkt gibt es nocheinmal die Möglichkeit sich entweder für die Böse oder die Gute Seite zu entscheiden. (ein Save kurz davor ermöglicht es einem, beide Möglichkeiten zu testen). Leider ist mit dieser Entscheidung das Spiel bereits zu Ende.

Folgende Punkte sind mir zum Ende des Spieles doch noch aufgefallen.

  • die Gegner sind noch immer mit steigendem Level einfach zu leicht
  • die meisten Aufgaben haben nur zum Ziel das man die Geschichte bis zum Ende erleben kann. Bisher gab es nur im Fischerdorf Aufgaben welche keinen Zusammenhang mit der eigentlichen Hauptgeschichte hatten.
  • Erst am Ende kann man sich für Gut oder Böse entscheiden. Früher währ auch interessant gewesen. Auch eine Anfreundung mit den Orks währe eine spannende Wendung der Geschichte gewesen.

Fazit: Das Spiel würde ich trotz dieser, für mich negaitven Punkte zum Spielende, wieder kaufen. Doch kommt das Gefühl das hier nicht alles bis zu letzt durchdacht wurde zu seiner Bestätigung.

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